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Der Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring e.V. (ÖON) wurde 1997 von 25 ökologisch wirtschaftenden Obstbäuerinnen und Obstbauern gegründet. Er wird seit 2000 als Modellprojekt der vier norddeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein, Hamburg und Niedersachsen gesehen und finanziell gefördert. Der ÖON hat die Aufgaben übernommen im norddeutschen Raum gemeinsam mit den regionalen Beratungsinstitutionen vor Ort die flächendeckende Beratung im ökologischen Obstbau sicherzustellen, den weiteren Forschungsbedarf zu ermitteln und in Versuchsanstellungen umzusetzen. Interessierten Obstbauern wird eine Umstellungsberatung angeboten.
Die Anzahl der Mitgliedsbetriebe des ÖON ist von 30 im Jahr 2000 auf 52 Mitglieder im Jahr 2006 angestiegen. Den größten Anteil der Mitglieder hinsichtlich der Anzahl und auch der Fläche stellt derzeit das Land Niedersachsen. Neben den Obstbaubetrieben, die aus den an der Finanzierung der Beratungsarbeit des ÖON beteiligten Ländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen stammen, sind auch jeweils ein Betrieb aus Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen im Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring e.V. Mitglied geworden. Im Zentrum der produzierenden Betriebe sitzend, herrscht zwischen den Öko-Betrieben und dem ÖON ein reger Informationsaustausch. Die Zusammenarbeit mit mehreren Kompetenzzentren in Süddeutschland, Holland, Italien, Österreich und in der Schweiz verbessert die Beratungsqualität des ÖON zudem vielfach.
Das Ziel des ÖON ist
es, die
Produktion
von ernährungsphysiologisch hochwertigem Obst, unter Verzicht
auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und
leichtlöslichem Dünger, zu verbessern.
Auch für die Jugend ein Erlebnis: Auf Anfragen von Schulklassen wurden in der Vergangenheit immer wieder Führungen veranstaltet. Die Schüler konnten wissenswertes über den Bioobstbau und einen schonenden Umgang mit der Natur erlernen. |
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